Jahresabschluss

Der SPD-Ortsverein Nordweststadt-Süd wünscht allen Mitgliedern und Freunden schöne Weihnachten und und gutes und gesundes neues Jahr

Und ein erfolgreiches Jahr!

Frankfurter OB-Wahl am 24. Februar 2018!

Hessische Landtagswahl im Oktober 2018!

… und vielleicht Neuwahlen zum Bundestag im Frühjahr 2018!

 

Stolpersteine in Heddernheim

Der SPD-Ortsverein Nordweststadt-Süd lädt im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Ortsverein vor Ort“ dazu ein, an einer Führung

Stolpersteine in Heddernheim

am 05.07.2017 um 17.30 Uhr

entlang an den in unserem Stadtteil verlegten Stolpersteinen teilzunehmen.

Treffpunkt 17.30 Uhr, U-Bahnhaltestelle Heddernheim

Unter dem Begriff „Stolpersteine“ wird ein Kunstprojekt für Europa des Künstlers Gunter Demning bezeichnet. Im Rahmen des Projekts werden an den letzten selbstgewählten Wohnorten von Opfern des Naziregimes kleine Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg eingelassen. Damit soll die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, Sinti und Roma, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhalten bleiben.

“Auf dem Stolperstein bekommt das Opfer seinen Namen wieder, jedes Opfer erhält einen eigenen Stein – seine Identität und sein Schicksal sind, soweit bekannt, ablesbar. Durch den Gedenkstein vor seinem Haus wird die Erinnerung an diesen Menschen in unseren Alltag geholt. Jeder persönliche Stein symbolisiert auch die Gesamtheit der Opfer, denn alle eigentlich nötigen Steine kann man nicht verlegen.” (Gunter Demnig) [Quelle: http://www.stolpersteine.eu/]

Bisher wurden in 1.200 deutschen Städten und Gemeinden und in 20 europäischen Ländern über 50.000 Stolpersteine verlegt.

Auch in der Römerstadt und in Heddernheim sind bereits 20 Stolpersteine zum Gedenken an ehemaliger Mitbürger und Mitbürgerinnen verlegt worden. Diese werden wir gemeinsam mit Frau Christa Fischer von der Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main e. V. erkunden.

Da im Rahmen der Führung auch der Jüdische Friedhof besucht wird, werden die männlichen Teilnehmer gebeten, eine Kopfbedeckung bereit zu haben. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Auf eine rege Teilnahme freut sich der

Stolpersteine

Neue Politik braucht neue Mehrheiten – Warum nicht Rot-rot-grün?

RotRotGrün_kl

Neue Politik braucht neue Mehrheiten – Warum nicht Rot-rot-grün?

 am 08. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2

diskutieren werden:

Andrea Ypsilanti, MdL SPD

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis90/Die Grünen

Michael Erhardt, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE Hessen und Erster Bevollmächtigter IG Metall Ffm

Moderation: Herbert Stelz

Vorstand 2017 gewählt

Am 26. Januar hat der Ortsverein Nordweststadt-Süd seinen Vorstand neu gewählt.

Zum Vorsitzenden einstimmig wiedergewählt wurde Robert Pastyrik. Stellvertreter sind Michael Altmann und Tanja Clauss.

Als Kassierer bestätigt wurde Jürgen Reininger. Ihm als Stellvertreter zur Seite steht Lukas Schneider.

Als Schriftführer wurde Klaus Knörzer wiedergewählt, wie auch Sandra Schmidt als stellvertretende Schriftführerin.

Beisitzer sind Helga Dreier, Lothar Ott und Alexander Paul.

Ehrung für 50 Jahre Parteimitgliedschaft

Auf der sehr gut besuchten Jahresabschlussfeier unseres Ortsvereins konnten wir wieder ein Mitglied für 50 Jahre Parteizughörigkeit ehren: Werner Roth.

Die Laudatio hielt unser neuen Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 182 in Frankfurt, Dr. Oliver Strank.

JAV_2016_2

Bundestagskandidat Oliver Strank stellt sich vor und hält die Laudatio

Werner Roth wurde 1942 in Frankfurt am Main als Sohn eines Arbeiters geboren. Als die Familie im Krieg ausgebombt wurde, verschlug es die Familie nach Friedberg, wo Werner aufwuchs.

Mit 15 Jahren zog Werner mit seiner Familie nach Wiesbaden-Stierstein.

Werner begann Anfang der 60iger Jahre ein Lehramtsstudium. Er war der einzige Schüler aus seiner Klassen, der studierte.

Dass es die Politik der SPD war, die es ihm als Arbeiterkind ermöglichte, zu studieren, war einer der Hauptgründe für seinen Beitritt in die SPD 1966.

Seine Lehrertätigkeit begann Werner an der Wolfram von Eschenbach Schule in Wiesbaden. Hier lerne er auch seine zweite Frau Hildegard kennen, mit der auch in Zukunft immer an der selben Schule arbeitete.

1969 kamen Werner und seine Frau an die Meisterschule nach Sindlingen. Als Anfang der 70iger Jahre Lehrer für die Ernst-Reuter-Schule gesucht wurden, reizte die Roths die Möglichkeit, neue pädagogische Konzepte zu erproben. Es war die Zeit Ludwig von Friedeburgs als Hessischer Kultusmister.

In den 1983 ergab sich die Gelegenheit, an der deutschen Schule in Algier zu unterrichten, obwohl mit Diplomatenkinder mit einem ganz anderen „Klientel“ konfrontiert, waren das schöne Jahre für die Roths.

1988 kehrten beide Roths (auch auf Wunsch der Schule) wieder an die Ernst-Reuter-Schule 2 zurück, an der Werner bis zur seiner Pensionierung 2005 wirkte. Hildegard ging einige Jahre später in den Ruhestand.

Neben seinem Beruf war Werner natürlich auch Politisch aktiv. Neben seinem Engagement in unserem Ortsverein war Werner auch zweimal Mitglied im im Ortsbeirat 8, einmal von 1995 bis 1997 und dann nochmal richtig lange von 1998 bis 2004.

JAV_2016_3

Werner Roth erhält die Urkunde zum 50. Parteijubiläum von Oliver Strank

Nach der Ehrung blickten die Ortsvereinsmitglieder auf das vergangene Jahr zurück und diskutierten die Erwartungen für das neue. In Frankfurt ist die SPD wieder an der Stadtregierung beteiligt und konnte mit den Planungs-, Verkehr- und Kultur- und insbesondere der Bildungsdezernentin wichtige Positionen besetzen. Die Hoffnung ist groß, dass sich in Frankfurt etwas bewegen kann. Enttäuscht zeigte man sich auf Ortsbeiratsebene davon, als Ortsverein nicht mehr in der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 8 vertreten zu. Auch, dass die SPD, obwohl nach Stimmen Sieger im Ortsbezirk 8, diesmal weder Ortsvorsteher noch Stellvertreter stellen konnte.

Für düstere Stimmung sorgten der hinzugewählte US-Präsident, wie auch der Zuwachs für rechtspopulistische Parteien in Europa und auch in Deutschland.

Vorsitzender Robert Pastyrik, Bundestagskandidat Oliver Strank und Jubilar Werner Roth

Vorsitzender Robert Pastyrik, Bundestagskandidat Oliver Strank und Jubilar Werner Roth